Info 2 zum Thema "neues Spielrecht"

Der Bezirk Mittelfranken hat zum Thema "Spielrecht" insgesamt 3 Anträge in Zusammenarbeit mit

verschiedenen Funktionären zum nächsten BSKV-SAS Mitte Juni eingereicht.

Unsere Motivation dazu war, dass es beim Vorschlag der Arbeitsgruppe des BSKV eine so überwiegend

deutlich negative Reaktion der Kegler gibt und dass wirklich berechtigte Einwände aufgezeigt wurden,

die daran zweifeln lassen, ob das nun wirklich die ultimative Verbesserung ist.

Sicherlich wurden auch, wie in meinem vorhergehenden Artikel, Argumente angeführt, bei denen Argumente

aufgezählt wurden, welche wahrscheinlich gar nicht zum Tragen kommen und diese nur theoretisch möglich

sind. Teilweise waren diese Aussagen auch emotionell formuliert, weil man als Funktionär, der letztlich nur

das Beste für den Kegelsport will, da einfach mitfiebert, ja sogar leidet, wenn man von einer Sache nicht restlos

überzeugt ist.

Wer möchte sich schon nach einer so einschneidenden Veränderung gerne mit heftigen Kritiken bombardieren

lassen? Nee, da hat niemand Bock drauf.

Weiterhin hat man von den 3 Infoveranstaltungen mitbekommen, dass es während der Ausarbeitung des

Vorschlags doch einige Anregungen von diversen Sportkameraden gab, die es Wert sind, intensiv und

ausführlich darüber nachzudenken.

Aber würde nur dieser eine Vorschlag beim BSKV-SAS zur Debatte stehen, würde es dafür nur ein "Ja" oder ein

"Nein" geben. Bei einem „Nein“ würde man aber gleichzeitig auch gegen die guten und interessanten Ansätze

stimmen, die dieser Vorschlag beinhaltet und die Entscheidungsträger und die restliche Kegelwelt würden

niemals von diesen vielen anderen guten Vorschlägen erfahren, die an die Arbeitsgruppe herangetragen wurden.

 

Unsere Meinung ist, dass eine Veränderung nur dann umgesetzt werden soll, wenn sie von der überwiegenden

Mehrheit der Kegler akzeptiert und mitgetragen wird. Es müssen die großen und die kleinen Klubs damit leben

können, auch wenn die neuen Regelungen nicht für alle im gleichen Maße Vorteile bringen wird.

Dies mussten wir übrigens bei der Ausarbeitung unserer Vorschläge auch schon schmerzlich feststellen, dass

es keine optimale Lösung für alle geben wird, da das ganze Thema viel zu komplex und variantenreich ist und

weil es auch, wie die Vergangenheit zeigt, es immer jemanden geben wird, der versucht, das Reglement zu

umgehen oder den geschriebenen Text entgegen seinen eigentlichen Sinn auszulegen.

 

Einer der 3 Anträge steht dafür, dass an dem bestehenden Spielrecht zumindest nichts Gravierendes geändert

werden soll.

Erklärung dazu:

Da wir dem BSKV-SAS mit diesem Antrag nicht die Kompetenz einschränken wollen, an seinem Regelwerk

Änderungen vorzunehmen, dürfte ja jedem klar sein. Mit diesem Antrag sollen die vielen Stimmen der Kegler

vertreten sein, die hier einfach keine Veränderungen wünschen, weil sie mit den bisherigen Regelungen

zurechtkamen und den Vorschlag der Arbeitsgruppe nicht akzeptieren können.

 

Bei den beiden anderen Anträgen handelt es sich um alternative Vorschläge, welche ebenfalls Veränderungen

für das Spielrecht bedeuten würden. In beiden Vorschlägen werden die Spieler vor der Saison wie bisher per

namentlicher Meldung Mannschaften zugeordnet. Anlehnend an den Vorschlag der Arbeitsgruppe ist bei den

beiden Vorschlägen auch ein "Runterspielen" möglich, allerdings nur in einem begrenzten Maße.

 

Wie gesagt, aus diesen verschiedenen Beweggründen heraus, wollen wir mit unseren Anträgen zumindest

alternative Möglichkeiten aufzeigen, wie ein neues Spielrecht aussehen könnte. Unser Ziel war es, dass die

Reglements einfach zu verstehen und anzuwenden sind.

Momentan geht es uns auch mehr um das Gesamtkonzept der Vorschläge, damit die Weichen für die Zukunft

gestellt werden können. Details wie Anzahl von Einsätzen oder Dauer von diversen Fristen können ja jederzeit

nachjustiert werden.

 

Hier also die beiden alternativen Vorschläge   -   Vorschlag 1   -   Vorschlag 2